Schmetterlinge

Die Schmetterlinge (Lepidoptera) oder Falter bilden mit mehr als 180.000 beschriebenen Arten in 127 Familien und 46 Überfamilien nach den Käfern (Coleoptera) die zweitartenreichste Insekten-Ordnung. Jährlich werden etwa 700 Arten neu entdeckt. Schmetterlinge sind auf allen Kontinenten ausser der Antarktis verbreitet. In Mitteleuropa sind sie mit etwa 4000 Arten vertreten; für Gesamteuropa verzeichnet der Katalog von Ole Karsholt über 10600 Arten. In Deutschland sind es etwa 3700 Arten.
Tagpfauenauge April 2010

Schmetterlinge sind nicht nur ein Symbol für Schönheit und unbekümmerte Lebensfreude, sondern spielen auch eine wichtige Rolle in den verschiedensten Ökosystemen. Sie gehören neben Bienen zu den bedeutendsten Blütenbestäubern. Manche Pflanzen werden nur von ganz bestimmten Faltern bestäubt. Andererseits stellen Pflanzen die Nahrungsgrundlage für die meisten Schmetterlingsraupen dar. 
Familien: 
  • Ritterfalter
  • Weisslinge
  • Edelfalter
  • Bläulinge
  • Dickkopffalter
  • Widderchen
  • Schwärmer
  • Bärenspinner
  • Pfauenspinner
  • Eulen
  • Spanner (Geometridae) kommen mit schätzungsweise 26.000 Arten weltweit vor und sind damit eine der grössten Schmetterlingsfamilien. Sie werden zu den Nachtfaltern gezählt, es gibt aber auch einige Arten, die tagaktiv sind.
  • Zünsler:
  • Motten 
  • Wurzelbohrer (Hepialidae) sie umfassen etwa 500 Arten umfasst. Mit Ausnahme von Madagaskar und Westafrika sind die Wurzelbohrer weltweit verbreitet.