Insekten


Eine intensivere Auseinandersetzung mit den Insekten lohnt sich wirklich, es ist ganz  erstaunlich was da so alles im JURA-GARTEN herumkeucht. Die Vielfalt ist fast unerschöpflich von Schaben über Käfer bis zu den Schmetterlingen.
Sommer 2010 an Männerträu-Distel
Eine  Systematik zu  erkennen und die Insekten entsprechend zuzuordnen ist für einen Laien schon eine sehr grosse Herausforderung.

Eine erste Orientierung:
Insekten (Insecta), auch Kerbtiere oder Kerfe genannt, sind die artenreichste Klasse der Gliderfüssler (Arthropoda) und zugleich die mit absoluter Mehrheit auch artenreichste Klasse der Tiere überhaupt. Mindestens 80 Prozent der bekannten Tierarten oder weit über eine Million Arten gehören dazu. Nach verschiedenen Hochrechnungen rechnet man allerdings mit einem Vielfachen, wobei vor allem in den tropischen Regenwäldern noch Millionen unentdeckter Arten vermutet werden. Fossil lassen sich Insekten zum ersten Mal im Devon oder vor rund 400 Millionen Jahren nachweisen.
Der Name „Insekt“ wurde im 18. Jahrhundert aus dem lateinischen insectum eingedeutscht.

Resort: Der Begriff Resort (englisch für Zuflucht, Erholungsort)

Wunderwelt der Insekten!
  
Wusstet ihr:
Dass eine Stechmücke 500mal pro Sekunde mit den Flügeln schlägt
Dass eine Heuschrecke 200 Mal so weit springen kann, wie sie gross ist
Dass die Schaben zu den ältesten Insekten gehören (es gab sie schon vor 350 Millionen Jahren)". 

Kurioser Winzling: Wasserwanze musiziert in Rekordlautstärke:
Die Wasserwanze zirpt extrem laut. Berechnet man die Körpergrösse mit ein, schlägt das Tierchen sogar Wale, Singvögel und Grillen. Wie die Winzlinge so viel Krach machen können, ist den Forschern noch ein Rätsel. Nur gut zwei Millimeter misst ein Männchen der Art Micronecta scholtzi. Doch die kleinen Insekten können unter Wasser erstaunlich laute Töne von sich geben. Ihre Lieder, mit denen sie um Weibchen werben, hören am Bach- oder Seeufer spazierende Menschen problemlos; die Tierchen werden deshalb auch als Wasserzikaden bezeichnet.