Mittwoch, 30. Juni 2010

Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum)

Das Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum), auch Taubenschwanz oder Karpfenschwanz genannt, ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Schwärmer (Sphingidae). 
Beobachtung: Fast täglich im Jura-Garten zu beobachten, hält jedoch kaum still für ein gutes Bild.

Lebensweise: Die Taubenschwänzchen sind – für Schwärmer unüblich – tagaktiv. Darüber hinaus fliegen sie auch bei Dämmerung und manchmal nachts, was vereinzelte Lichtfänge dokumentieren. Auch an stark bewölkten Tagen, bei Regen und bei Temperaturen um 10 °C sind sie aktiv.

Sonntag, 27. Juni 2010

Kleine Fuchs (Aglais urticae)

Der Kleine Fuchs (Aglais urticae), Flügelspannweite 40-50 mm,  ist ein Schmetterling (Tagfalter) der Familie der Edelfalter (Nymphalidae).
Beobachtung: Ende Juni 2010- sehr viele Exemplare sind unterwegs, an den Kartheusernelken und den Sporenblumen sind sie  besonders häufig anzutreffen.
Juni 2011, fliegt in diesem Jahr sehr zahlreich
 Lebensweise:Die Raupen ernähren sich fast ausschliesslich von Grosser Brennnessel (Urtica dioica). Der Kleine Fuchs überwintert an geschützten Orten wie Kellern, Dachböden, Garagen oder auch in natürlichen Verstecken, wobei die Überwinterung an warmen Tagen unterbrochen werden kann.

Samstag, 26. Juni 2010

Zimtwanze (Corizus hyoscyami)


Die Zimtwanze (Corizus hyoscyami), 10-12mm,  ist eine auffällig rot-schwarz gefärbte Wanze (Heteroptera), die zur Familie der Glasflügelwanzen (Rhopalidae) gehört. Diese Wanzen weisen einen leichten Zimtgeruch auf – daher die deutsche Bezeichnung.
Beobachtung: Ende Juni 2010 am Bord oberhalb Gartenweg. Juli 2011 beim Briefkasten auf Bohnenkraut.
Mai 2012 an Flockenblume am Sonnenbord

Lebensweise:  Sie saugen vorwiegend an Früchten und Samen von Korbblütlern (Asteraceae) und Königskerzen (Verbascum).
Bemerkenswert: Die Zimtwanze ist in weiten Teilen Europas und Asiens verbreitet. Sie bevorzugt sonnige und trockene, blütenreiche Ruderalflächen und ist dort vergleichsweise häufig anzutreffen. Zuweilen sind die Tiere in Gärten zu beobachten.

Donnerstag, 24. Juni 2010

Feld-Sandlaufkäfer · Cicindela campestris

Der Feld-Sandlaufkäfer oder Feldsandläufer (Cicindela campestris), 10-15mm,  ist ein Laufkäfer aus der Unterfamilie der Sandlaufkäfer (Cicindelinae).
Beobachtung: Ende Juni 2010 auf den Steinen beim Rondell.
Lebensweise: Sie bewohnt sonnige, trockene Gegenden, vor allem mit Sand- und Lehmböden vom Flachland bis ins Gebirge. Man findet sie von April bis September. Sowohl Larve als auch der Käfer ernähren sich von Insekten und Spinnen.

Mittwoch, 23. Juni 2010

Schlehengeisstchen (Pterophorus pentadactyla)

Das Schlehengeisstchen (Pterophorus pentadactyla) aus der Famile der Federgeistchen /Federmotten  (Pterophoridae).
Beobachtung: Ende Juni 2010, Morgens beim Briefkasten hinter der Föhre. Bild 2 an Erdbeerpflanze 1. Juli 2010


Lebensweise: Futterpflanzen der Raupen sind Schlehen, Klee, Winden, Rosen, Kreuzdorn, Weide 

Dienstag, 22. Juni 2010

Sandbiene (Andrena gravida)

Die (Andrena gravida), 10-14 mm, eine Sandbiene (Andrena)  ohne deutschen Namen
Beobachtung: Pfingsten 2010 am Thymian
Lebensweise: Die Bienen fliegen von April bis Mai. Die Weibchen graben Hohlräume in der Erde, meist in Nachbarschaft zu anderen Nestern. In die Brutzellen werden Nektar und Pollen eingetragen und schließlich ein Ei abgelegt. Ernährung: Pollen und Nektar von vielen Pflanzenarten.

Unbekannte Schönheit an der Pfingstrose

Beobachtung: Juni 2010 an der weissen Pfinstrose unter den Fliedersträuchern

Sonntag, 20. Juni 2010

Mit Rockschürze

Beobachtung: Juni 2010 an verschiedenen Gartenbereichen

Zutrauliche Spinne

Beobachtung: Juni 2010,  zutrauliches Haustier auf dem Sitzplatz.
Lebensweise:

Rote Mauerbiene (Osmia bicornis)

Die Rote Mauerbiene (Osmia bicornis), ca 10 mm,  ist die häufigste einheimische Art aus der Gattung der Mauerbienen. Der deutsche Name leitet sich vom früher gültigen Namen Osmia rufa (Linnaeus 1758) ab
Beobachtung: Pfingsten 2010 vor dem Insekten Ressort
Lebensraum: Typische Lebensräume sind strukturreiche Biotope wie Waldränder und Waldlichtungen, regelmässig wird die Rote Mauerbiene aber auch im Siedlungsbereich angetroffen.

Freitag, 18. Juni 2010

Grossgefleckter Spargelkäfer (Crioceris quatuordecimpunctata)


Der Grossgefleckte Spargelkäfer (Crioceris quatuordecimpunctata), 5-6.5 mm, ist ein roter Käfer mit 4 - 5 schwarzen Punkten am Halsschild und je 7 schwarzen Punkten auf jeder Flügeldecke, davon 2 meist querbindenartig ineinander verflossene hinter der Mitte. Schildchen ebenfalls schwarz.
Beobachtung. Juni 2010, tut sich an den Spargeln gütlich
Lebensraum: Die Larven bedecken sich während ihrer Entwicklung mit Kot.
Ernährung: Käfer wie Larven fressen Spargelblätter.

Blaue Holzbiene (Xylocopa violacea)

Die Grosse oder Blaue Holzbiene (Xylocopa violacea), 20-28 mm Körperlänge, ist eine biene aus der Gattung der Holzbienen (Xylocopa) innerhalb der Famile der Echte bienen (Apidae9. Die Art ist auf Grund ihres Wärmeanspruchs in Kombination mit geeigneten Nistmöglichkeiten in Deutschland in der "Roten Liste gefährdter Arten" auf der Vorwarnliste geführt , in manchen Bundesländern ist sie wie auch in der Schweiz gefährdet und zum Teil sogar stark gefährdet.
Beobachtung: Im Sommer und Herbst 2009 konnte sie einige male gesichtet werden, erst am Mönchspfeffer  und im Herbst an den Wandelröschen.

Lebensraum: Sie besiedelt sonnige Lebensräume mit ausreichend Totholz als Nistmöglichkeit, insbesondere Gärten und Streuobstwiesen am Rande von menschlichen Siedlungen. In Mitteleuropa fliegt die Art ab August und nach der Überwinterung von April bis Juli.

Gammaeule (Autographa gamma)


Die Gammaeule (Autographa gamma), 35-40 mm Flügelspannweite, ist ein Wanderfalter, zählt innerhalb der Familie der Eulenfalter (Noctuidae) zur Gattung Autortapha.
Beobachtung: Sommer 2009 am Bord unter dem Goldregen und am Bord beim Gartenbrunnen. An den Ziestpflanzen sehr häufig. Im Sommer 2010 sehr häufig zu beobachten, an verschiedenen Pflanzen und Orten.

Lebensweise: Die Gammafalter ernähren sich vom Nektar blütentragender Pflanzen.

Distelfalter (Vanessa cardui; Syn.: Cynthia cardui)

Der Distelfalter (Vanessa cardui; Syn.: Cynthia cardui), 45-60 mm Flügelspannweite, ist ein Schmetterling aus der Famillie der Edelfalter (Nymphalidae).
Beobachtung: Recht häufig zu beobachten im Frühling 2009 ganze Schwärme an den Fliederblüten. Das Wandelröschen amn der Küchenpergola hat er im herbst 2009 auch heiss geliebt.
Lebensweise: Distelfalter sind Wanderfalter, bei ihren Wanderungen können die Falter weite Strecken zurücklegen, indem sie sich vom Wind tragen lassen.  Die Falter findet man oft beim Saugen an Distelblüten und an Schmetterlingsflieder.

Braunkolbiger Braun-Dickkopffalter (Thymelicus sylvestris)


Der Braunkolbige- oder Ockergelbe Braun-Dickkopffalter (Thymelicus sylvestris), 27-34 mm Flügelspannweite, ist ein Schmetterling aus der Familie der Dickkopffalter (Hesperiidae).
Beobachtung: Im Sommer 2009 in der Blumenrabatte re. vom Gartenweg
Lebensweise: Die Tiere sitzen gerne auf Flockenblumen (Centaurea) und saugen Nektar.
Die Falter fliegen in einer Generation von Ende Juni bis August.
Die Raupen ernähren sich von verschiedenen Gräsern.

C-Falter (Polygonia c-album

Der C-Falter (Polygonia c-album; Syn.: Nymphalis c-album), 40-50 mm Flügelspannweite, ist ein Schmetterling (Tagfalter aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae).
Im Jura-Garten: Herbst 2009 an der Pergola vom Küchensitzplatz.
Ende April 2011, umschwirrt uns am Sitzplatz, lässt isch aber nicht fotografieren.
Anfangs August 201, er zeigt sich recht häufig, Bilder vom Gartenweg wo er Pause gemacht hat.
 Lebensweise: In Gärten benutzen die Falter gern Beerensträucher wie Stachel- und Johanisbeere und nektarreiche Gartenblumen wie den Sommerflieder als Nektarpflanzen. Im Hochsommer saugen die Falter auch gern an Fallobst. Im Frühjahr kann man die Falter an blühenden Widenkätzchen beobachten. Sie sind fast überall recht häufig.

Donnerstag, 17. Juni 2010

Schwarze Schönheit 2

Beobachtung: Juni 2010 unter der Linde

grüne Heuschrecke

Beobachtung: Juni 2010- in der Blumenrabatte rechts vom Gartenweg, am Mohn

Mittwoch, 16. Juni 2010

Gemeine Breitstirnblasenkopffliege (Sicus ferrugineus)

Die Gemeine Breitstirnblasenkopffliege (Sicus ferrugineus) , 8 - 14 mm, Zweiflügler aus der Familie der Dickkopffliegen
Beobachtung: Juni 2010 am Bord über dem Rondell.

Lebensraum: Die Art ist in Mitteleuropa die häufigste der Familie und von Mai bis September in allen Lebensräumen zu finden. Die Imagines sind Blütenbesucher, die Larven entwickeln sich parasitisch an Hummeln.

Spähte Grossstirnschwebfliege (Scaeva pyrastri)

Oktober 2010
Die Späte Grossstirnschwebfliege (Scaeva pyrastri), 12-15 mm, auch Blasenköpfige Schwebfliege oder Halbmondschwebfliege genannt, ist eine Art in der Familie der Schwebefliegen (Syrphidae).  
Beobachtung: Oktober 2010 an Cosmea beim Insektenresort, 
2011: Im August an Fenchelblüten im Nutzgarten 
2012 in Cosmea beim Insektenresort
Oktober 2012
Lebensweise: Die Imagines fliegen im Flachland von April bis September, mit dem Höhepunkt im Juli und August, in hohen Lagen im Juli und August. Sie sind Blütenbesucher und vor allem an Doldenblütlern, aber auch an Himbeeren, Brombeeren, Disteln und Zypressen-Wolfsmilch zu beobachten. 
August 2012
 Wie bei allen Arten der Gattung Scaeva ernähren sich die egelartigen Larven von verschiedenen Arten von Blattläusen, die sie an krautigen Pflanzen und auf Obst- und Nadelbäumen jagen. Die Larven überwintern in Mulm bevor sie sich verpuppen.

Dienstag, 15. Juni 2010

Mondfleck-Feldschwebfliege (Eupeodes luniger)


Die Mondfleck-Feldschwebfliege (Eupeodes luniger), 9.12 mm, ist ein Zweiflügler aus der Familie der Schwebefliegen.
Beobachtung: Beim Rondell, Juni 2010
Lebensweise:

Gemeine Keilfleckschwebfliege (Eristalis pertinax)

Die Gemeine Keilfleckschwebfliege (Eristalis pertinax) ist ein Zweiflügler aus der Famile der Schwebefliegen
Beobachtung: Anfags Mai 2010 am Zitronenthymian.
Lebensraum: Überall häufig. Die Fliegen bevorzugen Doldenblüten.

Zebraspringspinne (Salticus scenicus)

Die Zebraspringspinne (Salticus scenicus) ist eine Spinnenart, die der Familie der Springspinnen (Salticidae) gehört. Aufgrund ihrer Auffälligkeit und weit verbreiteten Bekanntheit wurde die Zebraspringspinne von der Arachnologischen Gesellschaft (AraGes) zur Spinne des Jahres 2005 gewählt. 
Beobachtung: Mitte Juni 2010 auf Lampe hinter dem Haus, am spinat im Nutzgarten und anfangs Monat auf der Steinplatte bei der  Küchentüre.
Lebensraum: In Europa, dem nördlichen Asien und Nordamerika kommt diese Art sehr häufig vor. In der Nähe des Menschen ist die Art oft auf Mauerwerk oder Zäunen anzutreffen. Dabei bevorzugt sie sonnenexponierte, windstille Bereiche. Das natürliche Habitat der Zebraspringspinne sind steinige trockenrasen.

Waldschaben (Ectobius sylvestris metsatorakka nymfi )

Die Waldschaben (Ectobius spp.) sind eine Gattung innerhalb der Ordnung der Schaben (Blattodea).
Beobachtung: Juni 2010, auf Akaleibllatt beim Rondell und sehr häufig in den Buchsträuchern, Bild 2 eine weibliche Waldschabe mit Larve beim Sitzplatz.

Lebensraum: Waldschaben findet man vor allem im Frühjahr, Sommer und Spätsommer in den Monaten Mai bis Oktober. Sie leben in Misch- und Laubwäldern und ernähren sich vor allem von sich zersetzenden Pflanzenteilen. Sie sind tagsüber aktiv. Dabei bevorzugen sie eine lockere Bepflanzung, niedere Büsche und sonnige, geschützte und vor allem warme Orte. Ihre Überwinterung findet im Laub oder auch in Komposthaufen statt.
Anders als bei ihren ungeliebten Verwandten ist von den Waldschaben keine Affinität zu Nahrungsmitteln im menschlichen Haushalt bekannt.

Grosser Blasenkäfer (Malachius aeneus)

Der Grosse Blasenkäfer (Malachius aeneus),6.5 mm,  gehört in die Familie der Blasen- oder Zipfelkäfer (Malachiidae)
Beobachtung: Pfingsten 2010 beim Rondell
Im Mai 2011 ebenfaalls gesichtet, an Schwerlilienblättern in der Rabatte re. vom artenweg.
Lebensraum:  Ist auf Blüten oder blühenden Gräsern zu finden.

Erlenschaumzikade (Aphrophora alni)

Erlenschaumzikaden (Aphrophora alni), 8-10 mm, sind Rundkopfzikaden (Cicadomorpha; Clypeorrhyncha) innerhalb der Familie der Schaumzikaden (Aphrophoridae).
Beobachtung: an einer Spitzwegerichpflanze beim Rondell, Juni 2010
Lebensraum: Waldränder, Erlenbrüche. 
Für die Eiablage werden vom Weibchen Laubbäume (Erlen, Weiden, Pappeln u. a.), bevorzugt Jungbäume mit nicht zu fester Rinde, ausgewählt. Die Eier überwintern. Die Larven leben in einer Schaumflocke und durchstechen zum Saugen die Baumrinde. Sie sind von gelblicher bis weißlicher Färbung und weisen 2 schwarze Scheitelflecken auf. Ab Juni schlüpfen die Zikaden.

Narzissenschwebfliege (Merodon equestris)

Die Narzissenschwebfliege (Merodon equestris), 12-14 mm, ist eine Schwebefliege aus der Familie der Zweiflügler.
Beobachtung: Juni 2010 hinter dem Haus, neben den Kistchen mit den Frühlingsnarzissen
Lebensraum: In der Nähe von Siedlungen. Die Eier werden direkt an die Blattbasis von Speisezwiebeln, Narzissen, Tulpen u. a. Zwiebelgewächse gelegt. Die Larven zerfressen das Innere der Zwiebel und überwintern auch in der Zwiebel. Eine Generation pro Jahr.

Gemeine Dolden-Schwebfliege (Myathropa florea)

Die Gemeine Dolden-Schwebfliege, (Myathropa florea), 10-14 mm,  ist eine Art aus der Famile  der  Schwebefliegen (Syrphidae). Die Gemeine Doldenschwebfliege wird auf Grund ihrer Thoraxzeichnung auch als Totenkopfschwebfliege bezeichnet. 
 Beobachtung: An der Pfingstrose unter den Fliedersträuchern im Juni 2010
Juli 2011 an Schafgarbe am oberen Bord gegen Jura
 Lebensweise: Man findet sie vor allem in Wäldern, aber auch auf Halbtrockenrasen und in Gärten.Die Images sind Blütenbesucher und fliegen verschiedene Blüten, wie etwa die von Hartriegel, Holunder, Zypressen-Wolfsmilch und Doldenblütlern wie Girsch und Bärenklau an.

Hain-Schwebfliege (Episyrphus balteatus)

Die Hain-Schwebfliege (Episyrphus balteatus) 7-12 mm, ein Zweiflügler aus der Familie der Schwebefliegen, sie wurde zum Insekt des Jahres 2004 gekürt. Sie wird auch als Gegürtelte Schwebfliege, als Winterschwebfliege oder Gemeine Winterschwebfliege bezeichnet. 
Beobachtung: Juni 2010 an den Schwertlilien am Weiher und den Tabackpflanzenbeim Insekten Resort.
2011 an verschiedenen Stellen
Lebensweise: Die Hain-Schwebfliegen sind Nützlinge, da sie den Blattlausbesatz an Kulturpflanzen dezimieren. Sie können zum Schutz von Gewächshauskulturen käuflich erworben werden.

Glanzrüssler (Phyllobius pomaceus)

Der Glanzrüssler (Phyllobius  pomaceus), 6-8 mm,  zählt innerhalb der Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae) zur Gattung der Grünrüssler (Phyllobius). 
Beobachtung: Unter der Linde; Juni 2010

Lebensweise: Die Imagines der Glanzrüssler ernähren sich vom Blattwerk von Laubbaumen, Büschen und auch Kräutern. Die Larven ernähren sich vom Wurzelwerk junger Bäume und Sträucher. Bei massenhaftem Befall können Käfer und Larven vor allem Jungbäume schwer schädigen, nicht selten sterben die Bäume ab.

Ovaläugiger Blattkäfer (Chrysolina fastuosa)

Ovaläugiger Blattkäfer (Chrysolina fastuosa), 5-6 mm, ist aus der Familie der Blattkäfer
Beobachtung: Juni 2010 unter der Linde, etliche Exemplare
Lebensweise: Die Käfer sind träge und fliegen nur ungern. 
Ernährung: Brennnessel, Hohlzahn, Taubnessel

Sonntag, 13. Juni 2010

Larve Asiatischer Marienkäfer ( Harmonia axyridis)

Das Weibchen legt seine Eier auf von Blattläusen befallenen Pflanzen ab. Aus diesen schlüpfen nach drei bis fünf Tagen die Larven, die zwei Wochen für ihre Entwicklung benötigen. In dieser Zeit kann eine einzelne Larve bis zu 1200 Läuse fressen. Nachdem sich die Larve auf einem Blatt verpuppt hat, vergehen fünf bis sechs Tage, bis die Imago schlüpft.
Beobachtung: Mitte Juni 2010 am roten Spierstrach li. vor der Gargage

Zottige Bienenkäfer (Trichodes alvearius)

Der Zottige Bienenkäfer (Trichodes alvearius), 10-17 mm,  zählt innerhalb der Familie der Buntkäfer (Cleridae) zur Gattung Trichodes.
Beobachtung: An Pfingstrose am Blumenbord rechts vom Gartenweg Bild 1, Juni 2010
2011 praktisch an der gleichen Stellen auch wieder an einer Pfingstrose
2012 an Zierlauch unter der Linde

Lebensweise: Vorwiegend in Wärmegebieten an Waldrändern, in Gärten und auf Trockenwiesen.
Die Entwicklung der Larven erfolgt in den Nestern von solitären Wildbienen und von Grabwespen, aber nicht in Bienenstöcken.
Die Larven ernähren sich von den Larven solitärer Bienen und Grabwespen; Käfer stellen Insekten nach, fressen aber auch Blütenpollen.